QMPDClient a nicer MPD Client

Vor einigen Wochen bin ich auf den netten kleinen Player QMPDClient aufmerksam geworden. Damals war das Teil noch recht frisch, aber nun scheint es sich gemausert zu haben. Es gibt nun auch eine Windows Version, so lässt sich die Musik nun endlich auch tatsächlich von allen Rechnern hier in der Wohnung auf die selbe Art und Weise[0] verwalten (es gibt zwar eine ganz gute Firefox Extension... aber das ist doch nicht so ganz das wahre..)

Vielleicht mal noch allgemein was zu dem Kram den ich hier so zusammengefrickelt hab und warum ich den Client überhaupt brauche:

Der MPD, ein Programm dass eigentlich nicht mehr macht als Musik abzuspielen und von anderen Programmen, wie eben z.B. QMPDClient aus gesteuert wird, läuft auf dem Hauptrechner im Schlafzimmer. Ansonsten schwirren hier noch Zwei Laptops um Netz herum, einmal mit Linux[1] und einmal mit WindowsXP[2]. Für Linux gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von zum Großteil auch recht brauchbaren Playern… für Win sah es da aber recht düster aus, so dass ich auf die Firefox extension gesetzt hatte…

Im Rechner mit dem MPD sind mittlerweile 3 Soundkarten verbaut, wovon momentan auch zwei der Karten an je einem Verstärker hängen, einmal für Das Wohnzimmer und einmal für das Schlafzimmer. Nummer drei soll ihn naher Zukunft Küche und Badezimmer beschallen, dies hängen im Moment noch am Verstärker für das Wohnzimmer. Mit Hilfe von pulseaudio[3] lässt sich recht komfortabel festlegen wo die abgespielte Musik zu hören ist (auch gleichzeitig in beiden Räumen).

So langsam recht ein ganz brauchbarer Versuchsaufbau, und die ganze Musik liegt auch zentral auf einem Rechner.

[0] nur so ist das ganze freundinkompatibel ;-)
[1] Ja, meiner :-) normalerweise mit Gentoo, aber leider ist vor einigen Tagen meine Platte gestorben, deshalb im moment “nur” mit FaunOS[4] vom USB-Stick gebootet.
[2] Ja logisch, Chrisis Kiste, aber die braucht das Windows für die Arbeit, sonst wäre sie natürlich schon lang missioniert ;-)
[3] pulseaudio ist ein verdammt cooles Teil Software, mal abgesehen von den oben bereits erwähnten Spielereien, spielt der Gute auch ansonsten alle Tonausgaben von meinem Linux Laptop über das WLAN ab. Soll heißen ich kann auf dem Laptop mit VLC[3a] ein Video abspielen und der Ton kommt trotzdem aus der Musikanlage, da der Ton über den Rechner auf dem auch der MPD läuft gestreamt wird. Leider gibt es für Windows noch keine gescheiten Treiber, so dass sich dieses Feature nur mit üblen Krücken nutzen lässt :-/
[3a] Leider ist WLAN noch viel zu langsam als dass man das Video auch direkt vom über die Sambafreigabe auf dem Musikrechner abspielen könnte
:-( (aber mit weißen Kabeln gehts ;-) )
[4][5] recht hübsche Distri, wird wohl leider momentan nicht aktiv weiterentwickelt :-( , vielleicht sollte man da mal was tun… mal sehen, nach der Thesis vielleicht ;-)
[5] so jetzt hab ich dann bald mer Fußnoten als Text :-)
QMPDClient a nicer MPD Client


Serien frei Haus

Eine nette automatisierte Möglichkeit Serien via Bittorrent herrunterzuladen bietet das kleine aber feine Skript pytvshow. Um genau zu sein besorgt pytvshows eigentlich nur die torrent-Dateien, herunterladen muss die Episoden dann ein anderes Tool. Ob das nun ktorrent, transmission wie im HowTo von TopperH oder gar ein ganz anderes Progrämmchen ist, bleibt jedem selbst überlassen. Das wirklich tolle ist die leichte und schnelle Konfiguration von pytvshow, welches die Torrents von tvrss.net bezieht.


Blödes ICQ, blöde unfreie Protokolle…

edit: hab  über http://blog.jbbr.net nen Patch für Pidgin gefunden  http://www2.hs-esslingen.de/~hoadit00/pidgin/ funktioniert bei mir :-D

Und mal wieder scheint es so weit zu sein. Man fliegt einfach raus, aus dem Chatnetzwerk von dem man zu mindest mehr oder weniger stark abhängig ist.

Plötzlich kann man sich nicht mehr, zumindest nicht mit alternativen Clients, bei ICQ anmelden. Ein Kraus mit den unfreien Protokollen.. :-(

Das erste und einzige was ich gefunden habe zu dem Problem:

http://www.tweakpc.de/news/14206/icq-schmeisst-alternative-und-alte-clients-raus/

also mein pidgin funktioniert nicht mehr. Gleiches schein auch für Adium zu gelten, von einigen Freunden die Miranda nutzen weiß ich, dass es dort wohl noch(?) funktioniert…

Wiedermal ein alle zu Jabbern  ( tob@jabber.ccc.de ) zu überreden…

da bleibt mal wieder nur noch zu sagen:

 mistrust authorities - promote decentralization


echter Kaffee und virtuelle Welten

Der Semesterferien zum Danke habe ich gerade viel Zeit :-) und was mache ich micht der vielen Zeit? Richtig, surfen. Nichts besonderes mag man nun denken, macht man doch jeden Tag. Doch leider kommt es ja nicht so oft vor, dass man dabei auch was tolles findet. Heute war das anders :-). In all dem Bla und sonstigen Nichtigkeiten auf YouTube und Co. habe ich seit langem mal wieder etwas gefunden.

Diese Perle fand ich so eben zwischen Dutzenden andere google tech talks. Der Titel “Hardware/Software Hacking: Joining the Real and the Virtual” klingt erst einmal nach einem eher trockenen philosophisch angehauchtem Vortrag, doch weit gefehlt. Was Jonathan Oxer da vorführt, ist einfach cool, da lacht das Nerdherz da freut sich der Geek :-D
Oxer gibt einen Einblick wie leicht sich Geräte in der echten Welt via PC steuern lassen und macht vor allem Lust auf selber basteln. Ok, noch nicht sehr spektakulär, zumindest nicht für jene, deren Rechner bereits Kaffee kocht. Cool wird die digitale Kaffeemaschine, sobald man sie mit der virtuellen Welt aus z.B. Sekond Life verknüpft. Und genau das, zwar nicht mit einer Kaffeemaschine dafür mit einer Menge anderer Dinge, macht Oxer.

Endlich kann das digitale Ebenbild echten Kaffee kochen, nur darauf kommen muss man erstmal :-)

So und während ihr euch jetzt ein Stündchen Zeit zum Videoschauen nehmt, werde ich mal in den Keller gehen und den Lötkolben ausgraben :-D

Ja, auch ich finde es abartig, sich selbst einen RFID-Chip zu implantieren